Der Teepott Warnemünde

Teepott Warnemünde

Der Teepott Warnemünde ist nicht einfach nur irgendein Restaurant! Nein, der Teepott Warnemünde in einem der wohl bekanntesten Ortsteile der Stadt Rostock, ist wahrlich kein ganz normales Restaurant. Und das nicht nur wegen des überaus originellen Namens, sondern auch und vor allem wegen des ungewöhnlichen, architektonisch anspruchsvollen Erscheinungsbildes des Gebäudes.

Der Teepott Warnemünde wurde im Jahre 1967 nach Entwürfen des Bauingenieurs Ulrich Müther direkt neben dem Leuchtturm an der Seepromenade erbaut. Das Gebäude, das von Anfang an als echte Sehenswürdigkeit galt, ist ein herausragendes Beispiel für die sogenannte „Hyperschalen-Architektur“. Diese Bauweise, für die insbesondere der bereits genannte Ulrich Müther bekannt war, stellte in der ehemaligen DDR eine architektonisch hochwertigere Alternative zu den weit verbreiteten Plattenbauten dar. Sie brachte dem Staat in diesem Bereich ein gewisses Prestige ein und fand auch in anderen Teilen der Welt, in die die Idee exportiert wurde, begeisterte Anhänger.

Ein Jahr später-also 1968- wurde dann der Teepott Warnemünde fertiggestellt. Wegen der auffälligen und unübersehbaren Dachkonstruktion ist der Teepott Warnemünde zu einem regelrechten Besuchermagnet geworden. Er steht aus diesem Grunde sogar unter Denkmalschutz. Übrigens gab es auch bereits in den 20’er Jahren des vergangenen Jahrhunderts am Strand eine Gaststätte ähnlichen Namens: den Teepavillon. Dieser ähnelte der Form nach einem Topf („Pott“). So wurde schon früh der Name geprägt, der dann später beibehalten wurde.

Im Jahr 1986 fanden umfangreiche Änderungen und Renovierungsarbeiten statt und der Teepott Warnemünde erstrahlte daraufhin in neuem Glanz. Zu Beginn des neuen Jahrtausends, im August 2001, begann eine Kernsanierung des Gebäudes. Auch eine Änderungen an der selbsttragenden Dachkonstruktion wurde vorgenommen. So war es möglich, das Gebäude in all seiner Pracht zu erhalten. Im Sommer 2002 schließlich erfolgte die feierliche Wiederöffnung.

Ein Touristenmagnet

Heute beweist sich der Teepott Warnemünde nach wie vor als wahrer Touristenmagnet. Schließlich hat er, neben seinem beeindruckenden äußeren Erscheinungsbild, auch viele innere Werte zu bieten. Im Obergeschoss befindet sich das Restaurant, in das am Tage die Ostsee-Sonne scheint und am Abend ein Candle-Light-Ambiente zu genießen ist. Auf der Karte sind erlesene Vorspeisen, Fisch-und Fleischgerichte ebenso zu finden wie Kindergerichte und ständig wechselnde, saisonale Highlights.

Weiterhin können im sogenannten Kapitänszimmer in gemütlicher und privater Atmosphäre beispielsweise Hochzeits- und auch Geschäftsessen abgehalten werden. In der Sommersaison kann er mit einer geräumigen Außenterrasse und der benachbarten Strandbar aufwarten.

Worauf warten Sie noch? Kommen Sie auch zum Teepott Warnemünde! Der Leuchtturm steht gleich nebenan und bietet einen wunderbaren Ausblick auf das Ostseebad, den Strand, den Hafen und die Ostsee.